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Oft gefragt

Lohnt sich ein Chatbot auch für kleine Unternehmen?

Chatbots, das klingt nach Konzern mit Callcenter, IT-Abteilung und großem Budget. Für einen Handwerksbetrieb mit fünf Leuten oder eine Kanzlei mit drei Anwälten scheint das nicht gemacht. Das Bild ist verbreitet, aber ziemlich überholt.

Aktualisiert am · 4 Min. Lesezeit

Friseurin am Empfangstresen ihres kleinen Salons

Warum Chatbots nach Konzern klingen

Wer an Chatbots denkt, denkt oft an Mobilfunkanbieter, Versicherungen oder große Onlineshops. Dort laufen automatisierte Chats seit Jahren, meist verbunden mit Callcenter, Ticketsystem und eigenem Entwicklerteam.

Lange war der Eindruck auch richtig. Wer einen Chatbot wollte, musste Entscheidungsbäume planen, einen Dienstleister beauftragen und Schnittstellen bauen lassen. Für einen kleinen Betrieb war das weder finanziell noch zeitlich drin. Das Bild hat sich gehalten. Die Technik ist inzwischen weiter.

Kleine Teams haben das größere Problem

Ein großes Unternehmen hat eine Zentrale, eine Hotline, oft einen Empfang. Ein kleiner Betrieb hat davon meistens nichts. Ein ganz normaler Dienstag sieht dann so aus:

  • Der Heizungsbauer ist mit zwei Kollegen auf der Baustelle, das Handy liegt im Transporter.
  • Die Physiotherapeutin behandelt von acht bis eins durch und sieht Nachrichten erst in der Mittagspause.
  • Das Immobilienbüro ist bei zwei Besichtigungen unterwegs, im Büro sitzt niemand.

Währenddessen landen Interessenten auf der Website, haben eine Frage, und keiner antwortet. Viele versuchen es dann einfach beim nächsten Anbieter. Mehr dazu im Artikel Verpasste Anrufe.

Ein Konzern stopft solche Lücken mit Personal: Schichtbetrieb, Hotline, Rückrufservice. Ein kleiner Betrieb kann das nicht. Er hofft darauf, dass Interessenten warten oder es später noch einmal versuchen. Darauf sollte man sich nicht verlassen. Wer eine konkrete Frage hat, möchte sie jetzt klären.

Dazu kommt etwas, das jeder Inhaber kennt. In kleinen Teams machen die Fachleute die Kundenkommunikation selbst. Jede Standardfrage am Telefon reißt jemanden aus der eigentlichen Arbeit. Ein Assistent, der Routinefragen beantwortet und die wichtigsten Angaben für ein Angebot gleich mit aufnimmt, bringt hier spürbar Ruhe rein.

Fakt

Je kleiner das Team, desto öfter ist niemand sofort erreichbar. Ein Website-Assistent füllt diese Lücke: Er beantwortet Fragen rund um die Uhr, nimmt Anliegen und Kontaktdaten auf und übergibt sie an Ihr Team. Besetzen muss den Chat niemand.

Kein IT-Projekt mehr

Bleibt der Aufwand. Moderne Website-Assistenten brauchen keine programmierten Gesprächspfade. Sie lesen die vorhandene Website ein und antworten auf dieser Grundlage.

Bei chattastic geben Sie Ihre Domain ein, die Website wird samt Unterseiten eingelesen, und nach rund 60 Sekunden ist Ihr Assistent bereit. Eingebunden wird er über einen kurzen Einbettungscode. Der funktioniert mit WordPress, Webflow, Wix und eigenen Websites. Sie können ihn selbst einfügen oder sich dabei helfen lassen. Die Details stehen im Artikel Chatbot einbinden.

Was es kostet und wann es sich rechnet

Jetzt zum Geld. Bei chattastic kostet der erste Monat 0 €. Danach zahlen Sie 79 € pro Monat bei jährlicher oder 99 € pro Monat bei monatlicher Zahlung, jeweils zzgl. USt., Einrichtung inklusive. Einen monatlich kündbaren Tarif gibt es ebenfalls. Alle Details finden Sie unter Preise.

Ob sich das rechnet, hängt davon ab, was ein neuer Kunde für Sie wert ist. Ein Rechenbeispiel mit hypothetischen Zahlen: Angenommen, ein Auftrag bringt Ihnen im Schnitt 1.500 € Umsatz. Dann muss der Assistent übers Jahr nur sehr wenige zusätzliche Aufträge anstoßen, damit sich die Kosten tragen. Bei kleinen Auftragswerten sieht die Rechnung anders aus.

Hilfreich ist ein simpler Vorher-nachher-Vergleich. Schreiben Sie sich vor dem Start auf, wie viele Anfragen im Monat über Ihre Website kommen. Nach dem Testmonat legen Sie diese Zahl neben die Anfragen aus dem Dashboard. Dann entscheiden Sie mit Ihren eigenen Zahlen und nicht nach Bauchgefühl.

Wann es sich eher nicht lohnt

Ein Chatbot bringt nur etwas, wenn Menschen Ihre Website besuchen. Kommen im Monat eine Handvoll Besucher vorbei, wird auch der Chat kaum genutzt. Für einen Ein-Mann-Betrieb, der seit Jahren von Stammkunden und Empfehlungen lebt und kaum Anfragen über die Website bekommt, lohnt sich das eher nicht.

Außerdem braucht es jemanden, der die aufgenommenen Anfragen zeitnah bearbeitet. Der Assistent schafft Kontakte. Die Arbeit danach bleibt bei Ihnen.

Große Unternehmen haben dazu oft komplexe Anforderungen, etwa Anbindungen an viele interne Systeme. Die braucht ein kleiner Betrieb in der Regel gar nicht. Deshalb ist der Einstieg heute so viel einfacher als früher.

Bei kleinen Betrieben ist der Hebel größer

Die Vorstellung, Chatbots seien nur etwas für Große, stammt aus einer Zeit, in der sie teuer und kompliziert waren. Heute ist es eher umgekehrt. Gerade kleine Teams ohne Empfang profitieren, weil der Assistent dann antwortet, wenn sonst niemand kann. Die Einrichtung dauert Minuten, die Kosten sind planbar. Ob es sich für Sie lohnt, zeigt ein Test mit Ihrer eigenen Website. Wie wenig Zeit der Start kostet, lesen Sie im Artikel zur Dauer der Einrichtung.

Häufige Fragen

Brauche ich eine IT-Abteilung für einen Website-Chatbot?

Nein. Der Assistent liest Ihre bestehende Website ein und wird über einen kurzen Code eingebunden. Das geht selbst oder mit Hilfe, zum Beispiel durch die Person, die Ihre Website betreut.

Lohnt sich ein Chatbot auch für einen Ein-Personen-Betrieb?

Oft gerade dann, weil sonst niemand erreichbar ist. Voraussetzung ist, dass Ihre Website Besucher hat und Sie die Anfragen zeitnah bearbeiten.

Was bringt ein Chatbot, wenn meine Website kaum Besucher hat?

Wenig. Der Chat kann nur mit den Menschen sprechen, die auf Ihre Seite kommen. In diesem Fall lohnt es sich meist mehr, zuerst an der Sichtbarkeit der Website zu arbeiten.

Was kostet chattastic?

Der erste Monat kostet 0 €. Danach 79 € pro Monat bei jährlicher oder 99 € pro Monat bei monatlicher Zahlung, jeweils zzgl. USt., Einrichtung inklusive.

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