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Einführung, Recht & Kosten

Was kostet ein KI-Chatbot für die Website?

Fragt man nach den Kosten eines Chatbots, hört man oft: „Kommt darauf an.“ Das stimmt, hilft aber wenig. Hier sehen Sie, welche Kostenmodelle es gibt, welche Posten gern übersehen werden und wie Sie selbst ausrechnen, ab wann sich ein KI-Assistent für Ihre Website lohnt.

Aktualisiert am · 5 Min. Lesezeit

Taschenrechner, Belege und Kaffee auf einem Holzschreibtisch

Das Wichtigste in Kürze

  • Üblich sind Abo, Abrechnung nach Nutzung und Individualentwicklung, mit sehr unterschiedlichem Aufwand.
  • Einrichtung, Pflege und Personalzeit machen oft mehr aus als die eigentliche Gebühr.
  • Bei chattastic ist der 1. Monat kostenlos, danach 79 € pro Monat bei jährlicher oder 99 € bei monatlicher Zahlung, jeweils zzgl. USt., Einrichtung inklusive.

Die drei gängigen Kostenmodelle

Chatbots für Websites werden auf ganz unterschiedliche Weise verkauft. Grob gibt es drei Modelle. Welches zu Ihnen passt, hängt davon ab, wie gut Sie planen wollen und wie individuell die Lösung sein muss.

1. Monatliches Abo

Sie zahlen einen festen Betrag pro Monat oder Jahr und bekommen eine fertige Software, die Sie auf Ihrer Website einbinden. Sie wissen vorher, was anfällt, und das ist viel wert. Schauen Sie aber genau hin, was im Preis steckt. Manche Abos begrenzen die Zahl der Gespräche, andere berechnen Zusatzfunktionen extra.

2. Abrechnung nach Nutzung

Hier zahlen Sie nach Verbrauch, etwa pro Gespräch, pro Nachricht oder nach verarbeiteter Textmenge. Klingt günstig, weil Sie nur bezahlen, was wirklich genutzt wird. Aber die Kosten schwanken und lassen sich schwer vorhersagen. Ausgerechnet wenn Ihr Chat gut ankommt, steigt die Rechnung.

3. Individualentwicklung

Eine Agentur oder ein Entwickler baut Ihnen einen eigenen Chatbot. Das gibt die größte Freiheit und ist mit Abstand der aufwendigste Weg. Konzept, Entwicklung, Tests und laufende Wartung werden meist projektbezogen abgerechnet. Für kleine und mittlere Unternehmen lohnt sich das nur in Ausnahmefällen, etwa wenn der Bot an sehr spezielle eigene Systeme angebunden werden muss.

Die Kosten, die gern übersehen werden

Die Gebühr ist nur ein Teil der Rechnung. Teuer wird ein Chatbot oft durch die Nebenposten. Fragen Sie bei jedem Angebot gezielt nach:

  • Wird eine Einrichtungsgebühr fällig? Und wie viele Stunden müssen Sie oder Ihre Agentur investieren, bis der Bot vernünftig antwortet? Bei regelbasierten Klick-Bots müssen zum Beispiel alle Gesprächspfade vorab gebaut werden.
  • Wer hält die Inhalte aktuell, wenn sich Leistungen, Preise oder Öffnungszeiten ändern? Braucht es dafür technische Kenntnisse?
  • Muss jemand den Chat besetzen? Bei einem Live-Chat ist die Arbeitszeit Ihres Teams der größte Posten. Ein KI-Assistent führt den Erstkontakt selbstständig.
  • Sind Dashboard, Designanpassung, Übergabe von Anfragen oder ein Buchungslink inklusive, oder kosten sie extra?
  • Wie lange sind Sie gebunden, und gibt es einen monatlich kündbaren Tarif?
  • Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, oder müssen Sie das selbst klären? Mehr dazu im DSGVO-Ratgeber.

Und kostenlose Chatbots? Die gibt es, als Gratis-Tarif oder einfaches Chat-Plugin ohne Grundgebühr. Oft können sie wenig, zeigen fremdes Branding oder sind reine Live-Chats, die Ihr Team besetzen muss. Dann zahlen Sie eben mit Arbeitszeit. Oder mit Anfragen, die verloren gehen, weil keiner antwortet.

Praxis-Tipp

Lassen Sie sich von jedem Anbieter die Kosten für ein ganzes Jahr aufschreiben, mit Einrichtung und allen Funktionen, die Sie brauchen. Vorher sind Angebote kaum vergleichbar.

Was chattastic kostet

Wir haben uns bei chattastic für ein einfaches Modell entschieden. Es gibt einen festen Preis, und die Einrichtung ist dabei.

  • Der erste Monat kostet 0 €. Sie testen 30 Tage lang mit Ihrer eigenen Website.
  • Danach zahlen Sie 79 € pro Monat bei jährlicher Zahlung oder 99 € pro Monat bei monatlicher Zahlung, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer.
  • Die Einrichtung ist inklusive. Sie geben Ihre Domain ein, die Website wird eingelesen, und der Assistent ist in rund 60 Sekunden bereit.
  • Ein monatlich kündbarer Tarif ist verfügbar.

Im Preis stecken unter anderem das eigene Dashboard für Gespräche, Anfragen und Termine, die Anpassung von Design und Verhalten und die Möglichkeit, zusätzliches Wissen zu hinterlegen. Alle Details stehen in der Preisübersicht.

Rechenbeispiel: Ab wann rechnet sich ein Chatbot?

Die Kosten allein sagen wenig. Interessant wird es erst, wenn man sie mit dem vergleicht, was reinkommt. Die folgenden Zahlen sind bewusst hypothetisch und rund, setzen Sie gern Ihre eigenen ein.

Ein Dachdecker in Osnabrück rechnet so: Angenommen, ein durchschnittlicher Auftrag bringt ihm nach Abzug der eigenen Kosten 400 € ein. Bei monatlicher Zahlung kostet der Assistent 99 € zzgl. USt. im Monat. Dann deckt ein einziger zusätzlicher Auftrag im Monat die Kosten mehrfach.

Oder andersherum. Angenommen, Ihre Website hat 1.000 Besucher im Monat. Stellen davon nur ein oder zwei Leute, die sonst ohne Kontakt gegangen wären, über den Chat eine Anfrage, und wird einer davon Kunde, hat sich das in diesem Beispiel schon gelohnt.

Dazu kommt die Zeit, die Ihr Team spart, wenn Standardfragen nicht mehr am Telefon landen. Wie viel das ausmacht, hängt davon ab, wie oft heute jemand dieselben Fragen zu Preisen, Abläufen oder Öffnungszeiten beantwortet.

Das Ganze ist eine Beispielrechnung, keine Zusage. Wie viele zusätzliche Anfragen tatsächlich entstehen, hängt von Branche, Angebot und Besuchern ab. Dafür ist der kostenlose Testmonat da: Im Dashboard sehen Sie, wie viele Gespräche und Anfragen bei Ihnen zusammenkommen. Eine Einschränkung gehört dazu: Für einen Ein-Mann-Betrieb mit einer Handvoll Website-Besuchern im Monat lohnt sich das eher nicht.

So vergleichen Sie Angebote richtig

  1. Gesamtkosten pro Jahr: Gebühr plus Einrichtung plus eventuelle Zusatzkosten.
  2. Rechnen Sie Ihren eigenen Aufwand mit ein, also die Stunden für Einrichtung und laufende Pflege.
  3. Prüfen Sie, ob der Chatbot tatsächlich Anfragen mit Kontaktdaten aufnimmt oder nur Fragen beantwortet.
  4. Testen Sie mit Ihrer eigenen Website. Nur so sehen Sie, ob die Antworten zu Ihrem Unternehmen passen.
  5. Klären Sie, ob Sie monatlich kündigen können, falls es nicht passt.

Weniger auf den Preis schauen, mehr auf das, was hängen bleibt

Ein Chatbot muss nicht teuer sein. Die größten Kostentreiber sind selten die Gebühren, meist sind es Einrichtung, Pflege und Personalzeit. Für kleine und mittlere Unternehmen ist ein KI-Assistent mit festem Preis, inklusiver Einrichtung und ohne Personalbedarf deshalb meist die wirtschaftlichste Wahl.

Wir hören in Gesprächen mit Betrieben oft zuerst die Frage nach dem Preis. Wichtiger ist, was der Chat bringt. Nimmt er regelmäßig Anfragen von Besuchern auf, die sonst still gegangen wären, rechnet er sich schnell. Wie Sie mehr aus Ihren Besuchern machen, lesen Sie im Ratgeber Mehr Anfragen über die Website.

Häufige Fragen

Was kostet chattastic?

Der erste Monat kostet 0 €. Danach zahlen Sie 79 € pro Monat bei jährlicher oder 99 € pro Monat bei monatlicher Zahlung, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Eine Einrichtungsgebühr gibt es nicht, die Einrichtung ist im Preis enthalten.

Ab wann lohnt sich ein KI-Chatbot?

Das hängt vom Wert eines Auftrags ab. Bei vielen Dienstleistern deckt schon ein zusätzlicher Auftrag im Monat die Kosten. Verlässlich sehen Sie das erst im Test mit Ihrer eigenen Website.

Kann ich chattastic monatlich kündigen?

Ja, ein monatlich kündbarer Tarif ist verfügbar. Bei jährlicher Zahlung ist der Monatspreis niedriger.

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