Anfragen-RatgeberMehr Kundenanfragen über die eigene Website

Mehr Kundenanfragen gewinnen

Termine über die Website gewinnen: Vom Besuch zum Beratungstermin

Für viele Dienstleister ist der Beratungstermin der letzte Schritt vor dem Auftrag. Trotzdem endet der Weg auf vielen Websites bei „Rufen Sie uns an“. Dieser Artikel zeigt, wie Besucher leichter zum Termin finden und wie Sie dafür sorgen, dass die richtigen Leute gut vorbereitet kommen.

Aktualisiert am · 5 Min. Lesezeit

Beratungsgespräch zweier Personen an einem Besprechungstisch

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Buchungslink erspart Besuchern Anruf und Wartezeit.
  • Drei bis fünf Fragen vorab sortieren Gespräche aus, die ohnehin nicht passen.
  • Klare Angaben zu Ablauf, Dauer und Kosten machen Termine verbindlicher.

Warum am Termin so viel hängt

Erstberatung in der Kanzlei, Besichtigung beim Makler, Aufmaß beim Fensterbauer: Bei vielen Leistungen fällt die Entscheidung erst im persönlichen Gespräch. Die Website hat dabei eine klare Aufgabe. Aus einem interessierten Besucher soll jemand werden, der sich einen Termin nimmt.

An dieser Stelle gehen viele Interessenten verloren. Ein Beispiel: Eine Frau sitzt am Sonntagabend auf dem Sofa und plant die neue Terrasse. Sie findet einen Garten- und Landschaftsbauer in ihrer Nähe, die Website gefällt ihr. Anrufen kann sie jetzt nicht. Also schreibt sie eine E-Mail, klappt den Laptop zu und schaut am Montag in der Mittagspause schon bei zwei anderen Betrieben. Je kürzer der Weg zum Termin, desto mehr Besucher gehen ihn bis zum Ende.

Ein Buchungslink führt Besucher direkt zu freien Zeitfenstern in Ihrem Kalender. Sie wählen einen Slot, tragen ihre Daten ein und bekommen eine Bestätigung. Das Hin und Her per Telefon oder E-Mail fällt weg.

Ein paar Dinge sollten Sie dabei beachten:

  • Platzieren Sie den Link dort, wo Besucher sich entscheiden, also auf Leistungsseiten, auf der Kontaktseite und im Chat.
  • Trennen Sie Termintypen. Eine kurze Telefonberatung braucht andere Zeitfenster als ein Vor-Ort-Termin, und zwei klar benannte Varianten sind besser als eine unklare.
  • Planen Sie Puffer für Anfahrt, Vorbereitung und Nachbereitung ein, sonst ist der Kalender schnell überfüllt.
  • Halten Sie den Kalender aktuell. Ein Buchungslink ist nur so gut wie der Kalender dahinter.

Oft kommt der Einwand, Kunden wollten lieber persönlich telefonieren. Für manche stimmt das, und die sollen es auch weiterhin tun können. Der Buchungslink ist ein zusätzlicher Weg. Wer tagsüber selbst arbeitet, ist aber meist froh, abends in Ruhe einen Termin auswählen zu können, statt auf einen Rückruf zu warten.

In chattastic können Sie einen Buchungslink hinterlegen, den der Assistent im Gespräch anbietet, sobald ein Termin sinnvoll ist. Wie die Anbindung im Detail funktioniert, hängt von Ihrem eigenen Kalender-Werkzeug ab.

Lieber die richtigen Termine als viele

Ein voller Kalender hilft nur, wenn aus den Gesprächen auch Aufträge werden können. Mit einer kurzen Vorqualifizierung sortieren Sie vorab aus, was nicht passt. Typische Fragen:

  • Worum geht es genau, welche Leistung, welcher Umfang?
  • Wo findet das Vorhaben statt, und liegt der Ort in Ihrem Einzugsgebiet?
  • Bis wann soll es umgesetzt werden?
  • Gibt es schon Unterlagen, Fotos oder Vorgaben?

Übertreiben Sie es nicht. Zu viele Pflichtfelder schrecken ab, drei bis fünf gezielte Fragen reichen meistens. Ein Chat ist hier im Vorteil gegenüber dem Formular. Er stellt die Fragen nacheinander und kann nachhaken, statt eine lange Liste auf einmal zu zeigen. Mehr dazu im Ratgeber Anfragen qualifizieren.

Ein einfacher Trick: Überlegen Sie, welche Information Sie im Erstgespräch jedes Mal als Erstes erfragen. Diese Frage gehört vor den Termin. Das spart beiden Seiten Zeit, und der Kunde merkt, dass Sie sich vorbereiten.

Terminwunsch oder feste Buchung?

Nicht jede Leistung eignet sich dafür, dass Besucher selbst einen festen Termin buchen. Beide Wege haben ihre Berechtigung:

Feste BuchungTerminwunsch mit Rückmeldung
AblaufBesucher wählt freien Slot, Termin steht sofortBesucher nennt Wunschzeitraum, Ihr Team bestätigt
Geeignet fürStandardisierte Gespräche, feste DauerVor-Ort-Termine, komplexe Vorhaben, knappe Kapazitäten
VorteilKein AbstimmungsaufwandSie prüfen vorab, ob das Anliegen passt
NachteilAuch unpassende Anfragen landen im KalenderEtwas mehr Aufwand, schnelle Rückmeldung nötig

Viele Betriebe kombinieren beides. Die kurze Erstberatung ist direkt buchbar, größere Termine laufen über einen Terminwunsch. Beim Terminwunsch kommt es auf eine zügige Antwort an. Je länger der Interessent wartet, desto eher entscheidet er sich anders (mehr dazu unter Reaktionszeit bei Anfragen).

Weniger No-Shows durch klare Informationen

Ein geplatzter Termin kostet Zeit, die Sie anders hätten nutzen können. Die Ursachen sind oft banal. Der Kunde wusste nicht genau, was ihn erwartet, hat den Termin vergessen oder war unsicher, ob er überhaupt richtig ist. Dagegen helfen ein paar Angaben:

  • Ablauf: Was passiert im Termin, wie lange dauert er, wer ist dabei?
  • Vorbereitung: Welche Unterlagen, Fotos oder Maße sollte der Kunde bereithalten?
  • Kosten: Ist die Erstberatung kostenlos oder nicht? Wer das erst kurz vorher erfährt, sagt gern kurzfristig ab.
  • Eine Erinnerung kurz vor dem Termin, sofern Ihr Kalender-Werkzeug das kann.
  • Ein einfacher Weg zum Absagen oder Verschieben. Wer das bequem erledigen kann, meldet sich eher, statt einfach wegzubleiben.

So könnte eine kurze Terminbeschreibung aussehen: „Im kostenlosen Erstgespräch (ca. 30 Minuten, telefonisch) klären wir Ihr Anliegen und die nächsten Schritte. Bitte halten Sie, falls vorhanden, Grundriss oder Fotos bereit.“ Zwei Sätze, und Dauer, Kosten, Form und Vorbereitung sind geklärt.

Viele dieser Fragen stellen Besucher übrigens schon vor der Buchung. Stehen die Antworten auf Ihrer Website, kann auch ein Website-Assistent sie beantworten.

Vom Chat zum Termin

Die wenigsten Besucher wollen sofort einen Termin buchen. Erst kommen die Fragen: Machen Sie das überhaupt? Was kostet es ungefähr? Wie läuft das ab? Wir hören in Gesprächen mit Betrieben oft, dass gerade diese Vorfragen am Telefon die meiste Zeit fressen. Sind sie beantwortet, ist der Termin der naheliegende nächste Schritt.

Ein Website-Assistent wie chattastic setzt dort an. Er beantwortet die Fragen aus Ihren Website-Inhalten, klärt den Bedarf, nimmt Anliegen und Kontaktdaten auf und bietet danach Ihren Buchungslink an. Vor dem Termin steht dann schon fest, worum es geht. Im Dashboard sehen Sie, aus welchen Gesprächen Anfragen und Termine geworden sind. Ein Beispiel für so einen Verlauf zeigen wir im Ratgeber zur Website-Conversion-Rate.

Weil der Assistent rund um die Uhr erreichbar ist, entstehen Terminwünsche auch abends und am Wochenende, wenn viele Menschen überhaupt erst Zeit für ihr Vorhaben haben. Mehr dazu unter Anfragen nach Feierabend. Für einen Betrieb, der ohnehin ausgebucht ist und kaum neue Termine vergibt, lohnt sich der Aufwand eher nicht. Wer aber regelmäßig Erstgespräche führt, spart damit in der Regel einiges an Telefonzeit.

Häufige Fragen

Brauche ich ein spezielles Kalender-Werkzeug für Online-Termine?

Für feste Buchungen brauchen Sie ein Werkzeug, das einen Buchungslink bereitstellt. Welches passt, hängt von Ihrem bisherigen Kalender ab. Für Terminwünsche reicht schon eine strukturierte Anfrage mit Wunschzeitraum.

Kann der Chatbot verbindliche Termine zusagen?

Der Assistent kann Ihren Buchungslink anbieten oder einen Terminwunsch aufnehmen. Verbindlich wird ein Termin über Ihren Kalender oder durch die Bestätigung Ihres Teams.

Wie viele Fragen sollte ich vor einem Termin stellen?

Meist reichen drei bis fünf gezielte Fragen zu Anliegen, Ort und Zeitraum. Mehr Pflichtangaben schrecken eher ab.

Passend für Ihre Branche